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Behinderung kennt Grenzen – Technologie nicht - Bruder Aural


Behinderung kennt Grenzen
Technologie nicht
HOVERCARE H-01 – Schwebendes Mobilitätssystem

 
Der HOVERCARE H-01 wurde zwischen 2071 und 2089 entwickelt und ist ein vollständig berührungsloser, schwebender Rollstuhl ohne Räder.
Grundlage ist eine neu entwickelte Gravitations- und Trägheitsfeld-Technologie (GTIM). Die Forscher entdeckten, dass sich die lokale Kopplung zwischen Gravitation und Trägheit eines Systems gezielt beeinflussen lässt.
Mehrere Feldgeneratoren im unteren Fahrzeugkörper erzeugen gemeinsam ein kontrolliertes Schwebefeld.
 
Sensoren und ein leistungsfähiger Bordcomputer überwachen permanent Boden, Hindernisse und die Position des Fahrzeugs.
Dadurch kann der HOVERCARE seine Höhe und Lage automatisch stabilisieren und sich vorwärts, rückwärts, seitwärts und diagonal bewegen.
 
Da keine Räder und keine spezielle Infrastruktur benötigt werden, funktioniert das System auf Asphalt, Gras, Schotter, Sand und unebenem Gelände. Selbst Bordsteine und Treppen können überwunden werden.



Die entscheidende Bedeutung des HOVERCARE liegt jedoch nicht in der Technologie selbst:

Die Behinderung bleibt bestehen – aber die Umgebung wird nicht länger zur Barriere.
Der Mensch muss sich nicht mehr an seine Umgebung anpassen. Die Mobilität passt sich dem Menschen an.
 
 


 
HOVERCARE H-01 – Entwicklung

Die Entwicklung des HOVERCARE H-01 begann 2071 mit der Frage, ob sich die Trägheits- und Gravitationseigenschaften eines Körpers technisch beeinflussen lassen.
Nach jahrelanger Grundlagenforschung gelang den Forschern 2074 erstmals ein reproduzierbarer Effekt.
Mithilfe supraleitender Resonatoren, quantengekoppelter Materialien und extrem präziser Messsysteme konnten sie eine kontrollierte Veränderung der Trägheitsantwort nachweisen.

In den folgenden zwölf Jahren bestand die größte Herausforderung darin, diesen zunächst winzigen Effekt technisch kontrollierbar zu machen. Daraus entstanden die Gravitationsfeld-Phasenresonatoren und schließlich die GTIM-Feldmatrix, die aus mehreren unabhängig regelbaren Feldgeneratoren besteht.

2087 wurde der erste funktionsfähige Prototyp vorgestellt. Nach weiteren Tests und der Entwicklung redundanter Sicherheits-, Sensor- und Steuerungssysteme erfolgte 2089 die Serienfreigabe.
Damit entstand erstmals ein Mobilitätssystem, das nicht auf Räder oder spezielle Infrastruktur angewiesen ist.
Die eigentliche Revolution war nicht das Schweben, sondern die Möglichkeit, Mobilität unabhängig von den körperlichen Einschränkungen des Menschen zu machen.




 
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